Hanfpflanzen Indoor anbauen: Wieviel Ertrag pro m2 ist möglich?

Jeder angehende Grower stellt sich die gleiche Frage: Wie viel Gras kann aus einer Pflanze herausgeholt werden? Doch da es darauf keine pauschale Antwort gibt, muss ein wenig tiefer in die Materie eingetaucht werden. Der mögliche Ertrag pro Quadratmeter hängt von vielerlei Faktoren ab, die alle eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen. Abhängig davon welches Saatgut zum Einsatz kommt, mit welcher Methode angebaut wird und wieviel Platz zur Verfügung steht, können völlig unterschiedliche Ertragsmengen erreicht werden. Des Weiteren sollte auch kalkuliert werden wie viele Pflanzen pro m2 angebaut werden sollen. Je nach Sorte und Anbaumethode können die Unterschiede sehr groß sein. Im Folgenden soll daher auf die Einzelheiten eingegangen werden.

Wie viele Pflanzen pro M2 Grow?

Anders als in der freien Natur, steht beim Indoor-Growing meistens nur eine begrenzte Anbaufläche zur Verfügung. Daher muss im Vorfeld überlegt werden, welche Anbaumethode am ehesten in Frage kommt, um möglichst viel Ertrag pro m2 zu erreichen. Damit eine erfolgreiche Ernte zu Stande kommen kann, stehen folgende Strategien zur Auswahl:

SOG (See of Green)

Wie der Name bereits andeutet, setzt diese Methode auf möglichst viele Pflanzen pro m2. Am besten eignen sich dafür selbstblühende Pflanzen (Autoflowers) oder aber auch Stecklinge von hoher Qualität. Ob Hydrokultur, Erde oder Kokosfaser verwendet wird ist dabei nebensächlich –  wichtig ist, wirklich jeden Zentimeter Fläche auszunutzen. Hanf, der eine gute Genetik aufweist kann, mit entsprechender Pflege, sehr viel Ertrag pro m2 bringen. Viel kommerzielle Produzenten bevorzugen daher diese Methode. 4-16 Pflanzen pro m2 sind die Regel beim Sea of Green.

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Topping

Diese Art des Indoor-Growings zielt darauf ab, das Wachstum auf die Seitentriebe zu verlagern, um somit buschigere Pflanzen zu erhalten. Zur Erlangung dieses Ziels, müssen die Hanfpflanzen zu bestimmten Zeiten an der Spitze des Hauptstammes beschnitten werden. Dadurch wird bewirkt, dass aus den darunterliegenden Trieben zwei neue Haupttriebe wachsen und die Pflanze an Volumen gewinnt. Bei dieser Methode muss allerdings beachtet werden, die Köpfe nicht zu früh und nicht zu spät abzuschneiden. Um möglichst viel Ertrag pro m2 aus dem Hanf herauszuholen, empfiehlt es sich die Pflanzen während des vegetativen Wachstums zu toppen. Hierbei sollte lediglich eine Pflanze pro m2 aufgestellt werden.

Fimmen

Diese Methode kann eigentlich auch als schlampiges Topping bezeichnet werden, Der Unterschied ist lediglich, dass statt einer Schere, die Finger zum Abtrennen der Spitze verwendet werden. Genauigkeit ist dabei eher unnötig, doch erfahrenen Grower empfehlen etwa 25% der Spitze übrig zu lassen. Es können dadurch teilweise noch mehr Triebe als beim Toppen entstehen, doch im Durschnitt wird in etwa der gleiche Ertrag pro m2 erreicht.

SCROG

Hierbei handelt es sich um eine sehr professionelle Taktik, die allerding auf einfachem Wege zu sehr hohen Erträgen pro m2 führen kann. Um dies zu erreichen, wird eine Hanfpflanze durch ein Gitter oder Netz geflochten, bis der komplette Raum gefüllt ist. Daraufhin werden unterhalb des Netzes sämtliche Blätter und Triebe entfernt. Dadurch wird das gesamte Licht auf die Blüten gerichtet und ein sehr hoher Ertrag mit nur einer Pflanze pro m2 erreicht. 

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LST (Low-Stress Training)

Ähnlich wie beim SCROG, werden die Triebe bei dieser Technik ebenfalls verbogen. Allerdings wird zum Befestigen kein Netz oder Gitter verwendet, sondern lediglich Drähte, die an Stöcken fixiert werden. Durch das Verbiegen kann der Hanf neue Triebe entwickeln und sehr volumenreich wachsen. 2-4 Pflanzen pro m2 können für einen sehr hohen Ertrag sorgen

Fazit Hanf Ertrag pro m2

Nachdem die gängigsten Methoden vorgestellt wurden, bleibt nur noch die Frage nach der genauen Ertragsmenge übrig und welche Anbaustrategie sich dafür am besten eignet. Leider lässt sich diese Frage nicht genau beantworten, doch grundsätzlich sind mit einer guten Genetik und entsprechender Sorgfalt, Erträge von 300-500 Gramm pro m2 problemlos nötig. Um dies zu erreichen eignen sich sämtliche Anbaumethoden, so dass es letztendlich der Grower entscheiden muss, welche Vorgehensweise ihm am ehesten zusagt.

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