Hanf Indoor anbauen

Hanf Indoor anbauen: Der ultimative Leitfaden für Anfänger für dein Cannabis zu Hause

Wenn du dies liest bist du wahrscheinlich bereit deine eigene Medizin anzubauen. Wir haben diesen ultimativen Leitfaden erstellt, um Menschen den eigenen Anbau zu freizeit- und medizinischen Zwecken zu Hause zu erleichtern. Wenn du also auf der Suche nach Informationen bist wie du Marihuana anbauen, ernten und aufbewahren kannst, so bist du hier genau richtig. Lass uns anfangen!

Hanf Indoor anbauen

Man braucht Geduld und ein wenig Erfahrung um Hanf Indoor anzubauen

I. Checkliste: Was ist für den Anbau notwendig?

Zur Vorbereitung gehört mehr als nur das Ausräumen eines Zimmers in deinem Haus oder deiner Wohnung. Das wird für dich keine große Überraschung sein. 🙂 In diesem Kapitel geben wir dir alle Informationen

  • zur Wahl der richtigen Pflanze,
  • wo der optimalen Anbauort sich in deinen 4 Wänden befindet sowie
  • welche Werkzeuge und Ausrüstungsgegenstände du für einen perfekten Einstieg benötigst

Zusammengefasst musst du 7 Dinge beachten bevor du anfängst. Hier in aller Kürze was du machen musst. Beschleunigung Hanf Wachstum

  1. Wähle die richtige Hanfsorte für deine Bedürfnisse aus (und ob du rechtliche Probleme haben könntest)
  2. Überlege dir, ob du Samen oder Stecklinge nutzt
  3. Baust du in einer Growbox oder einem Growzelt an? Oder hast du größere Ambitionen und benutzt ein Zimmer oder ein Gewächshaus? Die Wahl hängt von der Ertragsmenge ab, die du anzubauen gedenkst.
  4. Wähle die ideale Belüftung aus, damit die Pflanze genug Luft hat (und du keinen unangenehmen Duft in der Wohnung hast)
  5. Mache keinen Fehler bei der Beleuchtung – ohne Licht wächst keine Pflanze
  6. Welche Werkzeuge sind sonst noch notwendig? Verschaffe dir den optimalen Überblick
  7. Lerne wie die Pflanzen in den einzelnen Phases aussehen, damit du genau weißt wann du umtopfen und ernten musst.

All das lernst du in den folgenden Zeilen. Bei Fragen stehen wir dir gerne zur Verfügung. Hinterlasse uns einen Kommentar und teile deine Erfolge mit uns. Wir freuen uns auf Rückmeldungen. 

Nun geht es aber definitiv los. Viel Spaß!

1. Wähle die richtige Hanfsorte aus

Die Wahl der Pflanzenart ist das Erste woran du denken musst. Wie du sicherlich gehört hast – und wahrscheinlich auch noch hören wirst – sind alle Pflanzen unterschiedlich und erfordern unterschiedliche Anbaubedingungen. Zum Beispiel werden Sativa Pflanzen gerne sehr groß und geben in der Erntezeit kleinere Knospen ab. Hybride sind in der Regel buschiger und können dickere Knospen zur Erntezeit hervorbringen.Jede dieser Pflanzenarten erfordert ihre eigene Anbaulandschaft und Ernährung, um den optimalen Ertrag zu liefern. Deshalb empfehlen wir dir die Wahl der Pflanze überlegt zu treffen und jene zu wählen, die am besten für deinen Bedingungen zu Hause geeignet ist. Hier sind einige wichtige Aspekte, die du beachten solltest wenn du nach der besten Sorte suchst:

Beachte die Größe der Pflanze

Es ist wichtig zu wissen, wie groß deine Pflanzen werden. V.a. ist das für die Wahl der richtigen Growbox und der Stärke des Lichts ein wichtiger Faktor. Hast du eine große Pflanze gewählt, musst du mit mehr Licht und einem größeren Stromverbrauch rechnen.

Ist der Anbau von Cannabis Indoor legal? 

Bevor du anfängst du Hause anzubauen, solltest du dir überlegen wie viel CBD oder THC in der Pflanze enthalten ist.

Ist Cannabis indoor anbauen legal?

CBD ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz legal und kann problemlos konsumiert werden. Es hat zahlreiche Vorteile für die Gesundheit und lindert unter anderem Schmerzen und Angst.

Hast du andere Ambitionen für deinen Anbau zu Hause, beachte dass THC eine psychoaktive Wirkung hat und in den wenigsten Ländern in Europa legal ist. Das Handeln mit THC haltigen Produkten ist illegal und kann schwerwiegende strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Sativa oder Indica?

Ob du Sativa oder Indica wählst hängt von deinem Geschmack ab. Hier sind die Eigenschaften der Pflanzen im Detail aufgelistet:

  • Sativa Pflanzen haben oft lange, dünne BlätterSativa Hanfblatt
  • Allgemein “ausgedehntes” Aussehen mit vielen Seitenverzweigungen und viel Platz zwischen den Blattansätzen (im Gegensatz zu der kurzen, gedrungenen Weihnachtsbaumform einer Indica-Pflanze).
  • Neigen dazu, ein Leben lang hoch und schnell zu wachsen und können sich nach Eintritt in die Blütezeit verdoppeln oder sogar verdreifachen!
  • Die Knospen haben oft „Fuchsschwänze“ und können locker oder luftig sein im Vergleich zu Indica Knospen, die eher fest und dicht sind. Allerdings kann eine gut gezogene Sativa-Sorte immer noch oft eine Indica unter den gleichen Bedingungen produzieren, weil alles an der Pflanze so groß und schnell wächst

2. Sind Samen oder Klone / Stecklinge die bessere Wahl?

Neben der Wahl der richtigen Hanfsorte ist es gut zu wissen, ob du mit Samen oder Stecklingen anfangen möchtest. 

Samen: Vor- und Nachteile

Saatgut ist die bessere Wahl für bereits erfahrene Grower. Wir glauben, dass man am meisten lernt, wenn man die Entwicklung vom Anfang bis zum Schluss mitverfolgt.

Uns macht das außerdem am meisten Spaß. Hier sind die Vor- und Nachteile auf einen Blick zusammengefasst: 

Vorteile Nachteile
Die Pflanze ist widerstandsfähiger Größerer Aufwand
Der Grower sieht den kompletten Wachstumsprozess Keine Möglichkeit von Anfang an männliche und weibliche Pflanzen zu unterscheiden
Möglichkeit selber zu züchten Männliche Pflanzen haben keinen Ertrag und müssen entfernt werden
Hanfsamen

Der Anbau mit Samen erfordert mehr Geduld und Wissen. Dafür macht es auch mehr Spaß!

Die Alternative sind Stecklinge (auch Klone genannt). 

Stecklinge: Vor- und Nachteile

Der Vorteil liegt auf der Hand: Du wirst schneller zu deiner Ernte kommen. Die meisten Züchter entscheiden sich daher eher für Klone statt für Samen. Klone sind bereits auf dem Weg zu einer ausgewachsenen Pflanze und sind genetisch ident mit ihrerer Mutterpflanze. Damit ersparst du dir die Geschlechtsbestimmung und dem Wegschneiden der unproduktiven (männlichen Pflanzen). Sehr praktisch! 

Vorteile Nachteile
Geringerer Aufwand  Der Grower sieht nicht den kompletten Wachstumsprozess
Schnellere Erträge Die Pflanze ist weniger widerstandsfähig 
Schnell und einfach zu erwerben Anfälliger für Krankheiten
Klone Stecklinge

Hier siehst du eine Ansammlung von Stecklingen – auch Klone genannt

3. Wo werden die Pflanzen wachsen? Growbox, Growzelt, Growroom oder doch ein Gewächshaus?

Jetzt hast du dich bereits für eine Sorte und den Samen bzw. Steckling entschieden. Gut gemacht! Nun gilt es zu entscheiden wo und wie du deine Pflanzen unterbringen willst. Achte dabei auf ausreichend Platz. Du hast die Möglichkeit in 

  • Growzelten,
  • Growboxen,
  • ganzen Räume oder 
  • einem Gewächshaus

deine Lieblinge unterzubringen. 

Wenn du nicht sicher bist, wie groß deine Pflanze sein wird, gib ihr ausreichend Platz (1-2 m²).

Die Vorteile der Growbox

Growboxen sind die ideale Wahl für den eigenen Verbrauch. Je nach Größe haben mehrere Pflanzen Platz. Die Vorteile liegen auf der Hand:Growbox

  • Die Growbox lässt keinen unangenehmen Duft durch seine Wände und Filter. So kannst du bequem deine Pflanze im Wohnzimmer aufziehen ohne die Aufmerksamkeit der ganzen Nachbarschaft auf dich zu ziehen.
  • Ähnlich wie beim Growzelt reflektieren die Wände das Licht, sodass keine wertvolle Energie verschwendet wird
  • Die Growbox kann einfach versteckt werden. Wer hat nicht Freunde zu besuch, die voller Vorurteile sind und nicht alles über Hanf und seinen positiven Wirkungen wissen? Mit der Growbox lassen sich fragende Blicke einfach vermeiden. 
  • Die Luftfeuchtigkeit kann gut gesteuert werden

Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter von Growboxen im Netz. Du kannst auch überlegen dir selber eine Box zu bauen. 

Die Vor- und Nachteile des Growzelts 

Das Growzelt ist für Menschen geeignet, die mehr als 1 Pflanze im Jahr ernten wollen. GrowzeltEs 

  • hält das helle Licht sowie den Geruch im Inneren
  • hat reflektierende Wände, um das gesamte Licht auf die Pflanzen zu richten sowie
  • eine Öffnungen für den Eintritt von Frischluft

Der Nachteil ist, dass das Zelt verhältnismäßig viel Platz benötigt und optisch nicht gut aussieht.  Du kannst zahlreiche Zelte online erwerben oder eines selber bauen.

Räume und Gewächshäuser

Wenn du ganz große Ambitionen hast, kannst du auch eigene Räume oder ein Gewächshaus mit Hanfpflanzen einrichten. Dafür brauchst du ein ordentliches Belüftungssystem und viel Licht. Am besten lässt du dich von Menschen beraten, die bereits größere Mengen an Hanf indoor gezüchtet haben, um Fehler zu vermeiden. Eine ausführliche Beschreibung was für den einen größeren Anbau notwendig ist, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Hinterlasse einen Kommentar, falls du mehr Infos zu Thema Anbau in ganzen Räumen möchtest.

Wie viel Ertrag pro m² ist möglich?

Anders als in der freien Natur, steht beim Indoor-Growing meistens nur eine begrenzte Anbaufläche zur Verfügung. Daher muss im Vorfeld überlegt werden, wie viel angebaut werden soll und wie viel Platz zur Verfügung steht. Die nachfolgende Tabelle unterstützt dich bei deiner Entscheidung.

Growbox  Pflanzen Benötigter Platz benötigte Watt für Lampe Erntemenge Für
30x30x60cm 1 1 m² 75W 15-35g Kleiner Verbrauch
60x60x160cm 4 1 m² 150W 75 – 150g Kleiner Verbrauch
80x80x180cm 6 1 m² 250W 150 – 250g Eigenverbrauch 
100x100x200cm 10 1 m² 400W 250 – 400g Eigenverbrauch 2-3 Leute
120x120x240cm 12 – 15 2 m² 600W 400 – 800g Eigenverbrauch 3-4 Leute
240x120x240cm 16 – 24 2 m² 1000W 800-1600g Eigenverbrauch 6-8 Leute

4. Die Pflanzen brauchen Luft: Das richtige Entlüftungssystem beim Indoor Anbau

Pflanzen brauchen frische Luft, um zu gedeihen und Kohlendioxid (CO2) für die Photosynthese.

Umluft im Zelt ist wichtig

Umluft im Zelt ist wichtig

Das bedeutet, dass deine Lieblinge einen stetigen Luftstrom benötigen um dir nach 8 Wochen eine Freude zu bereiten.

Außerdem musst du sicherstellen, dass die Temperaturen passen. Die ideale Temperatur liegt zwischen 20 und 30 Grad Celsius, wenn das Licht an ist, und zwischen 15 und 20 Grad, wenn sie ausgeschaltet sind. Einige Cannabissorten (im Allgemeinen Indica-Sorten) bevorzugen etwas geringere Temperaturen, während andere toleranter gegenüber höheren Temperaturen sind.

Wenn du Probleme mit dem Geruch der Pflanzen hast, nutze einen Kohlefilter. Er wirkt Wunder und hält neugierige Nasen von deine Vorhaben ab.

5. Welche Lampe ist die Richtige für meine Pflanze?

Wir sind fast fertig mit den Vorbereitungen. Nach der Wahl des Lichts müssen wir nur noch einige wenige Werkzeuge besorgen, die Töpfe mit Erde füllen und loslegen. Wir stellen dir hier die 2 häufigsten Lichtformen für die Growboxen und Zelte vor:

LED Leuchten

LED Leuchten sind hervorragend, weil sie wenig Strom benötigen und den Pflanzen die richtigen Farbspektren zur Verfügung stellen. 

LED Lampe

Sie können einfach online erworben werden und haben eine lange Nutzungsdauer (5 – 10 Jahre). Die Lampen können darüber hinaus sowohl für die kleinen Stecklinge als auch für die Blütephase genutzt werden. Ein Nachteil ist, dass die Lampen leider teuer in der Anschaffung sind.

Wir bevorzugen die LED Leuchten. Ehrlich gesagt ist es aber geschmackssache und eine Frage des Budgets.

Metallhalogenlampe

Metallhalogenlampen sind schon sehr lange auf dem Markt und wurden schon von Hippies in den 60er Jahren gerne genutzt. Sie bieten das dem Spektrum der Sonne am nächsten kommende Licht. Sie sind für alle Wachstumsphasen geeignet. Außerdem kannst du sie einfach montieren und ebenfalls problemlos über diverse online Shops erwerben. 

Bei der Benutzung musst du auf die Stärke des Lichts sowie den Abstand zur Pflanze achten. Ein erheblicher Nachteil ist, dass sie heiß werden und viel Strom verbrauchen. Sie sind – anders als die LED Lampen – günstig in der Anschaffung, dafür verbrauchen sie viel Strom. 

II. Die Wachstumsphasen der Cannabis Pflanze  

Im folgenden beschreiben wir Phasen des Wachstums der Cannabispflanze im Detail. 

Wir trennen den Prozess in 3 Phasen

  1. Anbauphase / Wachstumsphase
  2. Blütephase
  3. Erntephase

Im folgenden Abschnitt wirst du lernen Cannabis indoor anbauen

  • Wie viel Licht die Pflanze braucht
  • Wie hoch der pH Wert sein muss
  • Wie viel du düngen musst
  • Wann du ernten kannst und
  • Wie man die Ernte am besten aufbewahren kann.

Los gehts!

1. Die Anbauphase / Wachstumsphase

In der ersten Woche musst du höchstwahrscheinlich zweimal gießen. Die erste Bewässerung erfolgt mit einer Nährstoffmischung. Die zweite erfolgt mit einfachem Wasser. Der Ph Wert deiner Erde sollte bei rd. 7 sein. Ein Bodentester gibt dir Auskunft wie feucht die Erde ist.

Merke: Wenn du Erde nutzt solltest du die Pflanze mit jeder zweiten Bewässerung mit Nährstoffen versorgen.

Hanf Indoor anbauen

Hier sind noch keine Blüten ersichtlich

Wie viel Licht ist notwendig? 

In der Anbauphase benötigst du ca. 18 Stunden Licht für die Pflanzen. Verwende Vollspektrumleuchten. Mehr Licht = schnelleres Wachstum.

Vaporizer Cannabis

Hanf braucht viel Licht. Mit der richtigen Steuerung kann der Ertrag deutlich gesteigert werden.

Wir können es nicht oft genug hervorheben: Wenn die Pflanze gesund ist, ist der Faktor, der das Wachstum der Pflanze einschränkt, oft der Mangel an Licht.

Achte aber auch darauf nicht zu viel Licht zu nutzen sowie die Pflanzen nicht zu verbrennen. Wir haben schon von dem einen oder anderen unangehemen Vorfall gehört. 🙂 

Du willst eine starke und gesunde Pflanze züchten. Dabei ist Licht ein wichtiger Faktor. 

Wie viel muss ich düngen?

Verwende eine Nährstofflösung mit hohem Stickstoff-, mittlerem Phosphorgehalt und mittlerem bis niedrigem Kaliumgehalt. Suche nach Düngemitteln mit NPK-Verhältnissen von 2-1-1, 4-2-1, 6-3-2 oder ähnlich. Sicherlich wirst du nun wissen wollen was ein NPK Verhältnis ist und wofür die Abkürzung steht. 

„N“ ist das chemische Zeichen für Stickstoff, „P“ für Phosphor und „K“ für Kalium. Die dann angegebenen Zahlenwerte geben die Konzentration in Prozent wider. Wenn der Dünger beispielsweise als „NPK = 7-4-6“ angegeben ist, bedeutet das, daß er 7% Stickstoff, 4% Phosphor und 6% Kalium enthält. Diese Düngersorten werden übrigens auch Volldünger genannt, weil die wichtigsten Bestandteile enthalten sind.

Du wirst die Nährstoffmischung für jede Phase des Wachstums ändern wollen. Die Pflanzen haben unterschiedliche Bedürfnisse, während sie diese Phasen durchlaufen. 

Hier noch wichtige Infos wofür Stickstoff, Phosphor und Kalium gut ist. Stickstoff unterstützt beim Wachstum, Phosphor ist bei der Blütenbildung wichtig und Kalium unterstützt bei der Bekämpfung von Pilzen und anderen unerwünschten Missbildungen. 

2. Die Blütephase

Die Blütezeit ist der Moment, auf den wir alle gewartet haben. Wenn die Pflanzen von der Wachstums- in die Blütephase wechseln, wird das Wachstum schließlich langsamer. Wenn die Pflanzen beginnen, Blüten (so genannte Knospen) zu entwickeln, ist es an der Zeit, sie anders zu behandeln. Das bedeutet Lichtveränderungen und verschiedene Nährstoffe für die Blütezeit. 

Während Pflanzen in der Wachstumsphase gewachsen sind und wie verrückt gedeihen, werden die Pflanzen jetzt anfälliger für Probleme sein. Alles, was von nun an passiert, wird sich auf die Ernte auswirken – zum Guten oder zum Schlechten.

Die gesamte Blütezeit beträgt ca. 8 Wochen und besteht aus folgenden Phasen: 

  • Übergang 
  • erste Knospen 
  • Wachstum der Knospen
  • Knospenreife und
  • Ernte

Die Cannabis-Blütephase

Ändere die Lichtzyklen schrittweise, bis ein Verhältnis von Licht und Dunkelheit von 12/12 Stunden erreicht wurde. Auch hier bietet der Indoor-Anbau die perfekte Gelegenheit, ein Umfeld zu schaffen, das am besten zu deinen Pflanzen passt. Es ist wichtig, den Vorteil des Innenanbaus zu nutzen, anstatt vom Rhythmus der Sonne abhängig zu sein. Je besser die Cannabis-Blütephasen sind, desto besser ist die Ernte. 

Die ersten 1 bis 3 Wochen der Blütezeit sind eine Übergangsphase und die Pflanzen wachsen noch. Sie könnten an diesem Punkt ihre Höhe verdoppeln, je nachdem, welche Art von Stamm du verwendet hast.

Die ersten Blüten

Sobald die ersten Blüten zu erkennen sind, möchtest du sowohl die Lichtverhältnisse als auch die Nährstoffzufuhr optimieren. Jetzt kannst du auf Nährstoffe für die Blütezeit umsteigen. (mehr Phosphor!)

Denkt daran: Nur weibliche Pflanzen produzieren Knospen. Falls du dich für Samen entschieden hast, kannst du sicherstellen, dass du weibliche Pflanzen hast, indem du feminisierte Samen verwendest.

In Woche 3 oder 4 zeigen sich die ersten echten Knospen anstelle von nur haarigen Blüten. Das Wachstum der Pflanze wird sich nun stark verlangsamen – es ist wichtig, an dieser Stelle auf die Gesundheit Ihrer Pflanzen zu achten. Ein paar abgestorbene Blätter sind normal (z.B. wenn sie nicht genug Licht bekommen). Du willst an dieser Stelle keine schwere Krankheit riskieren. Deshalb ist es wichtig den Nährstoffgehalt zu überwachen und die Pflanzen genau zu beobachten.

3. Hanf ernten – Wann erkenne ich dass die Blüten reif sind?

Endlich! Knospen mit Substanz. Die weißen Blütenstempel kleben in alle Richtungen und die Knospen selbst werden von Tag zu Tag größer. Herzlichen Glückwunsch! Du bist einen langen Weg gegangen und deine Pflanzen belohnen dich. 

Beachte jedoch: Eine zu frühe Ernte bedeutet, dass Kraft und Ertrag fehlen, eine zu späte Ernte kann zu einem stark beruhigenden Produkt führen.

Viele professionelle Grower spülen ihre Pflanzen in den letzten ein bis zwei Wochen vor der Ernte. Das bedeutet, dass sie nur normales Wasser verwenden, um Nährstoffe oder alles, was den Geschmack oder Geruch der Ernte negativ beeinflussen könnte, auszuwaschen.

Hier ist eine Liste von von Anzeichen mit deren Hilfe du erkennen kannst wann die Pflanze reif für die Ernte ist. 

Hanf bereit zur Ernte

Diese Pflanze ist bereit um geerntet zu werden

  • Winzige Kristalle erscheinen um die Blüten herum
  • Der Geruch wird intensiver (lass den Luftstrom in Kohlefilter laufen, um dem Geruch entgegenzuwirken)
  • Die Blumen sind klebrig, wenn sie berührt werden.
  • Die Blütenstempel werden von weiß zu dunkelbraun/rot.
  • Die Stempel rollen sich ein
  • Ein paar größere Blätter werden gelb

Herzliche Gratulation! Du bist stolzer Besitzer von Hanfpflanzen und hast diese erfolgreich geerntet. Wir hoffen, dass dir unser Guide nützlich war. Bitte schreib uns, wenn du weitere Infos brauchst. Wir beantworten gerne deine Fragen!

Thomas Harmeier

Meine große Leidenschaft gilt der Cannabis-Pflanze. Ich selbst habe von den vielen positiven Effekten die Marihuana mit sich brigt bereits stark profitiert. Mir hat die Pflanze Lebensqualität gespendet und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. → Mehr über den Author



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