Sinn und Zweck der Trichome bei Hanfpflanzen

Den meisten Leuten, die Cannabis anbauen oder anderweitig damit zu tun haben, sollte der Begriff „Trichome“ ein Begriff sein. Genauer gesagt, handelt sich dabei um diese kleinen Kristalle, die sich auf den Blüten und Blättern von Gras befinden – besonders gut sichtbar sind sie auf Nahaufnahmen. Sie sind mit Abstand die wichtigste Komponente jeder Hanfpflanze, denn sie allein enthalten die wertvollen Cannabinoide und sorgen somit für die einzigartigen Effekte beim Konsum von Cannabis. Doch abgesehen davon, haben die Trichome noch weitere wichtige Funktionen. Was es damit genau auf sich hat und wieso es wichtig ist darüber Bescheid zu wissen, erfährst du in den folgenden Abschnitten.

reife trichome

Warum produzieren Cannabispflanzen Trichome?

Viele Wissenschaftler haben sich bereits mit dieser Frage beschäftigt und sind zu unterschiedlichen Antworten gelangt. Klar ist aber jedenfalls, dass Trichome, neben der Produktion von Cannabinoiden, viele weitere Dienste erfüllen. Unter anderem schützen sie die Pflanze, durch ihren bitteren Geschmack, vor Fressbefall durch Parasiten. Ebenso können die Inhaltsstoffe der Trichome, das Gras vor Pilzen und Schimmel bewahren.

Eine weitere besondere Eigenschaft ist der Witterungsschutz. Er sorgt dafür, dass bestimmte Grassorten selbst in Gebieten mit extremen Wetterbedingungen gedeihen können. Ein Beispiel hierfür sind die Landrassen aus dem Himalaya – dort herrschen tagsüber sehr hohe Temperaturen, während es in der Nacht bis unter den Gefrierpunkt gehen kann. Die Trichome sorgen dafür, dass die Pflanze weder an zu viel Hitze, noch an zu starker Kälte leidet.

Ebenfalls erwähnenswert ist der von den Trichomen ausgehende Sonnenschutz. Besonders die Samen der Hanfpflanzen würden, in Gebieten mit starker Sonneneinstrahlung, normalerweise nicht überleben. Doch auf wundersame Weise absorbieren die Trichome die UV-Strahlung und verhindern somit eine Beschädigung des Saatguts. Selbst die Wissenschaftler sind sich bisher nicht sicher, wie dieser Vorgang genau funktioniert.

erntezeitpunkt trichome

Welche Arten von Trichomen gibt es?

Jede Pflanze verfügt über eine andere Anzahl an Drüsenblättern und so wie es unterschiedliche Cannabissorten gibt, so gibt es auch verschiedene Arten von Trichomen. Der jeweilige Typ hängt stets vom verwendeten Saatgut und den individuellen Umwelteinflüssen, denen die Pflanze ausgesetzt ist, ab. Teilweise finden sich auf einer einzigen Pflanze aber auch mehrere Erscheinungsformen von Trichomen. Insgesamt gibt es drei verschiedene Arten:

Knollen-Trichome

Sie sind die kleinste Art von Trichomen und erreichen maximal eine Größe von 30 Mikrometern. Äußerlich bilden sie einen Fuß, einen Stiel und einen Kopf.

Trichome mit Kopf, ohne Stiel

Dieser Trichom-Typ wird auch Captite-Sessile genannt und weißt eine Größe zwischen 25 und 100 Mikrometern auf. Er enthält in der Regel weniger Cannabinoide als das Knollen-Trichom und ist an seinem sehr kurz geratenen Stiel erkennbar.

Trichome mit Kopf und Stiel

Die größte Trichomen-Art ist, mit einer Größe von bis zu 500 Mikrometern, wesentlich leichter mit dem Auge zu erkennen, als die anderen beiden Typen. Sie werden vor allem in der Blütenphase produziert und sorgen hauptsächlich dafür, dass die Samen vor zu viel Sonnenlicht und anderen Umwelteinflüssen geschützt werden.

reife Trichome

Fazit Reife Trichome

Letztendlich sorgen alle drei Trichom-Typen für die Bildung von Cannabinoiden, doch die Trichome mit Kopf und Stil haben mit Abstand das höchste Potenzial, um richtig gutes Gras zu produzieren. Bei der Auswahl des Saatguts sollte deshalb stets darauf geachtet werden, dass die vorhandenen Trichome auch zum gewünschten Ergebnis führen. Es gibt mittlerweile Pflanzen, die nahezu THC-freies Weed herstellen, während andere Samen das genaue Gegenteil bewirken. Wenn du dich also ein wenig mit den Trichomen auskennst, kannst du gezielt Sorten züchten, die genau deinen Vorstellungen entsprechen.

CANNADOC Produkt-Tipp: Hochwertig & optimal für Einsteiger

Damit Du die Wirkung erfährst, die Du brauchst und die Du Dir wünschst, solltest Du dringend auf die Produktqualität achten - minderwertige Öle werden Dich nur enttäuschen. Daher verschwende kein Geld und folge unserer Empfehlung:
Von CANNADOC empfohlenes Cannabidiol-Öl mit 5%

Wir verwenden und empfehlen das Öl von Nordicoil da es …

  • aus zertifizierten Hanfpflanzen gewonnen wird
  • ausschließlich natürliche Inhaltsstofe enthält
  • sehr schonend verarbeitet wird
  • mit 39€ pro Flasche sehr preiswert ist
  • gut verträglich und mild im Geschmack ist
  • schnell, günstig & sicher geliefert wird

Hier findest Du das beste & günstigste Angebot:

ausführliche CBD-Kaufberatung

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.