Marihuana – ein Rauschmittel mit Geschichte

In Sachen Marihuana kommt es oft zur Verwirrung. Denn was ist der Unterschied zwischen Hanf und Marihuana? Und was ist Cannabis? Und dann ist da auch noch Haschisch! Darüber hinaus hat sich in den vergangenen Jahren das allgemeine Verständnis zum Thema Marihuana merklich gewandelt. Der Pflanzenstoff wird nicht mehr nur als reine Einstiegsdroge angesehen. Immer mehr Mediziner, Politiker und Menschen der Gesellschaft sehen ein hohes Nutzpotenzial in der Pflanze. Das sowohl für alltägliche Dinge, die Textilherstellung als auch im Rahmen vom medizinischen Nutzen. Was also gibt es über das bekannte Rauschmittel zu wissen? Wir haben genau hingeschaut.


Was ist der Unterschied zwischen Cannabis und Marihuana?

Das Wort Cannabis stammt aus dem Lateinischen. Es ist der botanische Name für die Hanfpflanze. Heute wird Cannabis allerdings oft als Synonym für Hanfpflanzen mit THC-Gehalt verwendet. Im Gegensatz dazu werden Hanfpflanzen ohne eine Rauschwirkung oft einfach nur als Nutzhanf der Hanf beschrieben.

Marihuana oder auch Gras bezeichnet getrocknete Blüten von weiblichen Hanfpflanzen mit THC. Marihuana wird also nur aus bestimmten Hanfsorten hergestellt. Das THC befindet sich in den Drüsenhaaren der Blüten. Diese produzieren Harz, das unter anderem Cannabinoide enthält. Abhängig von verschiedenen Faktoren kann das Marihuana sowohl Grün als auch Braun, Weiß oder sogar Lila in der Farbe sein.

Haschisch wiederum ist ein Produkt, das aus den Harzen der Hanfpflanze gewonnen wird. Es liegt in festen Blöcken vor, die in sogenannte Pieces gebrochen werden. Auch hier kann es zu nennenswerten Schwankungen in der Farbe kommen.

Marihuana Pflanze – umfassende Einsatzmöglichkeiten

Marihuana wird aus Hanf gewonnen. Hanf ist in einer Vielzahl von Züchtungen vorhanden. Besonders potente Kreuzungen haben einen hohen TCH-Anteil in den Harzen der weiblichen Blüten. Eine sehr bekannte Züchtung ist zum Beispiel White Widow.

Die Hanfpflanze kann eine Wuchshöhe von bis zu fünf Metern haben. Abhängig von der Sorte, der Nährstoffversorgung und den Wetterbedingungen kann dies jedoch stark variieren. Pflanzen, die für die Marihuana-Herstellung genutzt werden, sind oft kleiner. Insbesondere in der Textilherstellung oder für die Anzucht von Futterpflanzen kommen hochwachsende Sorten zum Einsatz.

Die verschiedenen Marihuana Sorten werden also aus unterschiedlichen Züchtungen und auch Gemischen hergestellt. Die Qualität des Rauschmittels wird aber nicht nur durch den THC-Gehalt der Pflanzen bestimmt. Auch spielen die richtige Art der Trocknung und die Lagerung eine Rolle.

Hanf als Nutzpflanze

Hanf wird weltweit zunehmend angebaut. Die rechtlichen Bestimmungen für den legalen Hanfanbau wurden in den vergangenen Jahren zunehmend gelockert. Denn die Pflanze birgt ein enormes Potenzial als Nutzpflanze. Sie kann zu einer Vielzahl von Produkten verarbeitet werden:

• Seile
• Textilien
• Tierfutter
• Nahrungsergänzung

Als Textilpflanze ist Hanf besonders interessant. Die Stoffe sind 100 % natürlich und extrem langlebig. Eine erstklassige Alternative zu Baumwolle und natürlich gegenüber den synthetischen Materialien.

Medizinisches Marihuana – was steckt dahinter?

Dass Marihuana heute auch als medizinisches Mittel zum Einsatz kommt, ist den meisten bekannt. Allerdings wissen nur wenige, warum dem so ist. Die Hanfpflanze wurde bereits vor 10.000 Jahren in Asien als Heilpflanze verwendet. Und in den vergangenen Jahren hat die westliche Kultur die Möglichkeiten der Pflanze für sich entdeckt.
Wichtig ist hier zu wissen, dass medizinisches Marihuana nahezu frei vom Rauschstoff THC ist. Eine Behandlung mit diesem Mittel setzt also nicht darauf, high zu werden. Es geht darum, die möglichen Vorteile von den Inhaltsstoffen wie dem CBD zu nutzen.

CBD, auch Cannabidiol, ist ebenfalls ein Wirkstoff der Hanfpflanze – so wie THC. Allerdings ist CBD in keiner Weise psychoaktiv. Es kommt also nicht zu bewusstseinserweiternden Wirkungen. Dafür werden dem Mittel viele positive Eigenschaften zugeschrieben:

• Hilft gegen Schmerzen
• Regelt den Blutdruck
• Ist entzündungshemmend
• Wirkt beruhigend

Diese Vielzahl an Wirkungen erlaubt es dem Patienten, das medizinische Marihuana für viele Beschwerden anzuwenden.

 

Neben dem Gras zum Rauchen gibt es auch konzentrierte Mittel wie das CBD-Öl. Salben, Pasten und Cremes mit dem Wirkstoff sind ebenfalls erhältlich.

Medizinisches Marihuana in Deutschland

Auch in Deutschland ist es möglich, den Wirkstoff auf Rezept zu erhalten. Im Jahr 2017 trat ein entsprechendes Gesetz in Kraft. Allerdings gibt es derzeit strenge Auflagen für die Vergabe von Marihuana auf Rezept. So kannst Du es nur für bestimmte schwerwiegende Krankheiten erhalten. Auch nur dann, wenn Du Dich bereits im Endstadium befindest und klassische Behandlungen versagen.

Eine Marihuana-Legalisierung in Deutschland ist das nicht. Auch wenn diese immer wieder im politischen Umfeld diskutiert wird.

Hanf anbauen – ist das privat möglich?

Möchtest Du also Marihuana kaufen, ist dies in Deutschland nicht ohne Weiteres möglich. Denn noch gilt die Substanz als illegal und wird durch das Betäubungsmittelgesetz definiert. Dies ist in erster Linie auf die Marihuana-Wirkung von THC-haltigen Pflanzen zurückzuführen.

Der Anbau von Nutzhanf ist allerdings möglich. Der Marihuana-Anbau wird in Deutschland durch das Ministerium für die Landwirtschaft und Ernährung kontrolliert. Es vergibt spezielle Genehmigungen für den Anbau von Hanf. Diese Genehmigungen werden nicht an Privatpersonen vergeben. Wir raten Dir unbedingt davon ab, Marihuana-Samen zu kaufen und im Garten eine kleine Plantage zu errichten.

Als Nutzhanf sind in der Bundesrepublik etwa 50 Sorten zugelassen, die alle einen THC-Gehalt von weniger als 0,2 % haben. Aus diesem Cannabis werden dann Produkte wie Kleidung oder Salben gewonnen. Auch diese dürfen bestimmte Grenzwerte für THC nicht überschreiten. Für Öl liegt der legale THC-Gehalt bei 0,005 %.

Du kannst übrigens Marihuana-Aktien kaufen. Du investierst dann in Agrarbetriebe, die auf den Anbau und die Verarbeitung von Hanf spezialisiert sind. Unserer Meinung nach eine Investition mit Zukunft. Denn die Rechtslage ändert sich quasi täglich zugunsten der Pflanze.

Marihuana Legalisierung – was ist der aktuelle Stand?

Viele sagen, dass die Kriminalisierung von Hanf ein Ausweg der US-Regierung war, um gesellschaftliche Probleme zu adressieren. Andere sind davon überzeugt, dass Gras eine gefährliche Einstiegsdroge ist. Was auch immer die Wahrheit sein mag, seit den ersten Verboten von Marihuana und Co. hat sich viel getan.

Sowohl die Politik als auch die Gesellschaft überdenken die Art, mit der sie die Pflanze betrachten. Nicht nur, weil sie mögliche Wirkungen als Heilpflanze verspricht. Auch, weil sie im Vergleich zu Alkohol nahezu harmlos erscheint.
Weltweit wird die Gesetzeslage im Bezug auf den Rauschstoff THC daher immer wieder überdacht. Die Freigabe von Marihuana ist nach Ansicht von Experten nur noch eine Frage der Zeit. In Deutschland ist es derzeit illegal, THC zu konsumieren. Produkte wie Marihuana können also nur dann erworben werden, wenn diese nachweislich frei von THC sind.

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