Tetrahydrocannabinol – was steckt dahinter?

Ob Du ab und zu ein wenig Cannabis genießt, oder ob nicht, THC ist Dir mit Sicherheit ein Begriff. Mit vollem Namen als Tetrahydrocannabinol bekannt, handelt es sich hier um einen Rauschstoff aus der Hanfpflanze. Eben dieses Tetrahydrocannabinol ist der Grund dafür, dass Hanf heute als Einstiegsdroge bekannt ist und in den meisten Teilen der Welt illegal ist. Aber was genau ist THC? Wie wirkt es sich auf Deinen Körper aus? Und gibt es wirklich medizinische Anwendungen für den Wirkstoff?

Was ist Tetrahydrocannabinol?

Tetrahydrocannabinol, oder um genau zu sein, Delta-9-trans-Tetrahydrocannabinol, ist ein Cannabinoid. Die Wirkstoffgruppe der Cannabinoide ist in der Hanfpflanze zu finden. In seiner Reinform liegt der Wirkstoff als THC-Säuren vor. Werden diese getrocknet, kommt es zu einer Decarboxylierung. Erst nach diesem Vorgang liegt der Stoff als Delta-9-trans-Tetrahydrocannabinol vor und kann vom Körper aufgenommen werden.

Im Jahr 1964 wurde dieser Pflanzenwirkstoff der Hanfpflanze zum ersten Mal isoliert und als ein Rauschmittel beschrieben. Heute ist der Genuss von Hanf nahezu weltweit illegal. THC ist der Grund dafür. In Deutschland fällt Tetrahydrocannabinol unter das Betäubungsmittelgesetz.

Was ist die Wirkung von Tetrahydrocannabinol?

Wenn Du THC in Deinen Körper führst, kommt es zu einer Interaktion mit dem Endocannabinoid-System. Hier kann der Stoff an diverse Rezeptoren andocken. Diese haben wiederum Auswirkungen auf verschiedene Bereiche im Körper. Dazu zählt auch das Wahrnehmungsvermögen. Das Tetrahydrocannabinol kann dies aktiv beeinflussen und verändern.

Wie genau sich die Wirkung bei Dir zeigt, hängt jedoch von vielen Faktoren ab:

  • Konzentration des THCs
  • Eingenommene Menge
  • Körpergewicht
  • Mentaler Zustand

Wenn Du bereits an mentalen Problemen wie Angstzuständen leidest, kann es sei, dass Tetrahydrocannabinol diese weiter verstärkt. Insbesondere dann, wenn Du sehr große Mengen des Wirkstoffes zu Dir nimmst.

Wie wird der Wirkstoff konsumiert?

Tetrahydrocannabinol kann von der Hanfpflanze extrahiert werden. Allerdings ist es nicht üblich, THC in seiner Reinform zu konsumieren. Der klassische Weg, den Stoff einzunehmen, ist ohne Frage in Cannabis-Form. Dafür stehen Dir ganz verschiedene Wege zur Verfügung:

  • Haschisch
  • Marihuana
  • Hanf-Zigaretten
  • Und viele mehr

Du kannst diese Mittel einfach als Joint gemischt mit Tabak rauchen. Aber auch Hilfsmittel wie eine Bong oder ein Vaporisierer stehen Dir zur Verfügung.

Darüber hinaus ist es möglich, Tetrahydrocannabinol über Nahrungsmittel zuzuführen. Sowohl mit Speisen als auch mit Getränken gemischt, wird der Wirstoff weiterhin vom Körper absorbiert. Im Vergleich zum Rauchen wird der Effekt abgeschwächt. Dies liegt daran, dass der Stoff nahezu unmittelbar nach der Aufnahme in den Blutkreislauf durch die Leber geführt wird. Dort wird ein Großteil des THCs abgebaut.

Cannabiswirkstoffe in der Medizin

THC wurde in den vergangenen Jahrzehnten umfassend untersucht. In Studien wurden besonders die Effekte für Patienten mit schweren Krankheiten unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse waren oft sehr ähnlich. Cannabis wirkt unter anderem schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Dies gilt auch für Wirkstoffe wie CBD. Das sogenannte Cannabidiol ist dabei allerdings nicht psychoaktiv. Womit es für die Medizin im Gegensatz zu THC wesentlich interessanter ist. In Deutschland ist es seit 2017 erlaubt, Medikamente mit CBD und Tetrahydrocannabinol auf Rezept zu verschreiben. Der THC-Gehalt ist in der Regel extrem gering. Viele verzichten komplett auf diesen Wirkstoff.

Die Medikamente mit Cannabiswirkstoffen basieren auf synthetischen Stoffen. Sie können für schwere Erkrankungen im Endstadium offiziell durch einen Arzt verschrieben werden. Es muss jedoch gegeben sein, dass der Patient durch klassische Behandlungsmethoden nicht mehr therapierbar ist.

Die Kosten für Cannabis-Medikamente müssen nicht durch die Krankenkasse getragen werden. Die Krankenkassen prüfen jeden Fall einzeln und können die Kostenübernahme ablehnen. Gleichzeitig ist es möglich, einen Ablehnungsbescheid vor dem Sozialgericht anzufechten.

Tetrahydrocannabinol als Rauschmittel

In Deutschland ist THC eine illegale Substanz. Produkte, die mit THC versetzt sind, sind ebenfalls illegal. Das gilt auch für CBD-Waren. Es gibt individuelle Grenzwerte für die einzelnen Artikel. So darf ein CBD-Öl aus Hanf bis zu 0,005 % THC enthalten. Die Grenzwerte sind immer schwindend gering.

Beim Kauf von Hanfwaren ist es empfehlenswert, gänzlich auf Tetrahydrocannabinol zu verzichten. Die meisten Hersteller geben an, ob der Wirkstoff in den Produkten zu finden ist. Ist er vorhanden, achte beim Kauf darauf, ob er aus dem Ausland stammt oder ob nicht. In der Schweiz ist es zum Beispiel legal, bis zu 1 % THC in Ölen und anderen Hanfwaren zu haben.

Es ist nicht legal, solche Mittel nach Deutschland einzuführen und diese vor Ort zu nutzen.

THC im Drogentest

Tetrahydrocannabinol wird im Rahmen eines Drogentest untersucht. Allerdings wird nicht direkt nach der Substanz in Reinform geschaut. Wird der Stoff in der Leber abgebaut, kommt es zu rund 100 Abbauprodukten.  11-Hydroxy-THC (11-OH-THC) und THC-Carbonsäure (THC-COOH) liegen dann in besonders hohen Mengen im Körper vor. Sie werden sowohl über den Urin als auch über den Stuhl aus dem Körper ausgeschieden.

Nach einmaligem Genuss von Cannabis kann das Abbauprodukt THC-COOH bis zu fünf Tage später im Urin sicher nachgewiesen werden. Je langwieriger und stärker der Konsum, umso länger die Abbauphase. In einigen Fällen lässt sich das Mittel bis zu vier Wochen nach der letzten Einnahme noch im Urin feststellen.

Achtung – Urin verdünnen hilft wenig!

Wenn Du es vermeiden möchtest, dass der Wirkstoff in Deinem Urin nachweisbar ist, dann liegt das Verdünnen des Urins nahe. Und in der Tat ist es möglich, die Testresultate für THC-COOH zu fälschen, wenn Du in den Stunden direkt vor dem Test rund zwei Liter Wasser zu Dir nimmst.

Die übermäßige Wasserzufuhr senkt aber auch den Keratingehalt des Urins. Dieser wird ebenfalls getestet und als Indikator dafür herangezogen, ob Du versucht hast Deinen Urin zu verdünnen.

Der Hanfwirkstoff befindet sich nur für ein paar Stunden im Blutkreislauf. Ein Bluttest ist also nur dann sinnvoll, wenn Du während der Untersuchung noch immer high bist.

 

 

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