Synthetische Cannabinoide

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Was sind synthetische Cannabinoide und wie wirken sie?

Synthetische Cannabinoide sind unter den Begriffen synthetisches Marihuana, Spice und K2 bekannt. Diese künstlichen Chemikalien werden von Konsumenten als Alternative zu Marihuana verwendet.  Synthetische Cannabinoidprodukte sind nicht zu unterschätzen und können giftig für den Verwender sein.

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Infolgedessen kann es zu Herzrasen, Übelkeit, Unruhe, Verwirrung und Halluzinationen kommen. Es gab auch schon Fälle in denen Menschen, welche das Produkt konsumiert haben in der Notaufnahme oder auf der Intensivstation gelandet sind. Wir beschäftigen uns in diesem Artikel damit was synthetische Cannabinoide sind, woher sie stammen, welche Effekte sie Erzielen, wie man sie Anwenden könnte und wie die gesetzliche Lange bei dem Konsum aussieht.

Was sind synthetische Cannabinoide?

Als synthetische Cannabinoide werden künstlich hergestellte, bewusstseinsverändernde Chemikalien bezeichnet. Diese werden zum Beispiel auf getrocknetes oder geschreddertes Pflanzenmaterial gesprüht. Konsumenten rauchen diese Chemikalien oder verdampfen sie in einer E-Zigarette. Man bezeichnet die Chemikalien als Cannabinoide, da sie den in der Marihuanapflanze vorkommenden Chemikalien ähnlich sind.

Aufgrund dieser Ähnlichkeit werden synthetische Cannabinoide irreführend als synthetisches Marihuana bezeichnet.  Synthetische Cannabinoide werden einer Gruppe von Medikamenten zugeordnet, welche als neue psychoaktive Substanzen (NPS) bezeichnet werden. NPS sind unregulierte bewusstseinsverändernde Substanzen, die neu auf den Markt gekommen sind. Ziel dieser Produkte ist es bei den Konsumenten die gleiche Wirkung wie bei illegalen Drogen zu entfalten.

Herkunftsformen & Marken

Man kann synthetische Cannabinoide inzwischen in vielen verschiedenen Formen kaufen. Oft werden sie als rein pflanzliche Produkte oder Kräutermischungen vermarktet. Eine reihe verschiedener Unternehmen verkauft die Produkte sowohl on- als auch offline. Folgende Marken sind derzeit am Markt zu finden:

  • K2
  • Spice
  • AK-47
  • Mr. Happy
  • Scooby Snax
  • Kush
  • Kronic

Entstehung: Wie sind synthetische Cannabinoide entstanden?

Der Markt für synthetische Cannabinoide entwickelte sich in den frühen 2000er Jahren. Begünstigt wurde die Einführung der Produkte zum Einen aufgrund des anhaltenden Verbots von Marihuana. Zum anderen half der technologischen Fortschritt, welcher den Zugang zur Arzneimittelforschung und einfacherer chemischer Produktion ermöglichte.

Verschiedene Unternehmen produzierten die synthetischen Cannabinoidprodukte und verkauften sie als sogenannte Kräuter-Rauchmischungen. Die Produkte täuschen die Konsumenten durch ihre Verpackung dahingehend, dass sie versprechen eine ähnliche Wirkung wie Cannabis zu erzielen. 

Tatsächlich sind ihr Aussehen, Geschmack und Geruch komplett unterschiedlich.

entstehung synthetischer cannabinoide

Welche Effekte können sie auf das Gehirn haben?

Synthetische Cannabinoide wirken auf die gleichen Rezeptoren der Gehirnzellen wie THC, den bewusstseinsverändernden Bestandteil von Marihuana. Wissenschaftler gehen davon aus, dass synthetische Cannabinoide jetzt schon viel stärkere Effekte erzielen können, als sie durch “normales” THC erzielt werden. Die daraus resultierenden gesundheitlichen Auswirkungen können unvorhersehbar und gefährlich sein.

Die Zusammensetzung einiger synthetischer Cannabinoide ist nicht ausreichend angezeigt und ändert sich von Charge zu Charge. Das Resultat ist, dass diese Produkte mit hoher Wahrscheinlichkeit Substanzen enthalten, deren Auswirkungen gefährlich sein könnten. Konsumenten von synthetischen Cannabinoiden berichten unter anderem von Folgenden Effekten:

  • Ausgelassene Stimmung
  • Tiefe Entspannung
  • Extreme Angst
  • Verwirrung
  • Paranoia &
  • Halluzinationen

Negative Effekte der synthetischen Substanzen

Die Verwendung von synthetischen Cannabinoide kann zu schweren Auswirkungen führen. Unter anderem zu:

  • Schneller Herzfrequenz, Bluthochdruck und Schlaganfall
  • Erbrechen
  • Gewalttätigem Verhalten
  • Selbstmordgedanken
  • Atembeschwerden
  • Magen-Darm-Probleme
  • Nierenversagen
  • Muskelschäden

Der Wirkstoff kann zu Veränderungen des Blutdrucks sowie eine verminderte Durchblutung des Herzens sowie schwerwiegenden Problemen der Nieren und anderen Organen führen. Außerdem wird dem Produkt nachgesagt, dass es die Gehirnfunktion beeinträchtigen kann. Zu den Anzeichen und Symptomen gehören:

  • Unruhe und Reizbarkeit
  • Verwirrungs- und Konzentrationsprobleme
  • Halluzinationen
  • Wahnvorstellungen
  • Psychosen
  • Schläfrigkeit und Schwindelgefühl

Die negativen Auswirkungen hängen von vielen Faktoren ab. Unter anderem davon, um welches spezifische synthetische Cannabinoid es sich handelt. Und wie viel und wie lange die Substanz eingenommen wurde.

nebenwirkungen von synthetischen cannabinoiden

Abhängigkeit & Entzugserscheinungen: Kann ich von synthetischen Cannabinoiden abhängig werden?

Synthetische Cannabinoide können süchtig machen, da einige Menschen über Entzugserscheinungen nach intensivem Gebrauch, über einen längeren Zeitraum, berichtet haben. Über folgende Entzugserscheinungen wurde berichtet:

  • starke Kopfschmerzen
  • Angst und Schweißausbrüche
  • Niedergeschlagenheit und Depressionen
  • Reizbarkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwitzen
  • Schlafstörungen
  • Atembeschwerden
  • Brustschmerzen
  • Herzklopfen
  • Schnelle Herzfrequenz
  • Anfälle

Experten gehen davon aus, dass die Schwere dieser Symptome davon abhängt, wie viel und wie lange synthetisches Cannabinoid verwendet wurde.

Anwendung: Wie nehme ich sie richtig ein?

In der Regel werden synthetische Cannabinoide von den Konsumenten geraucht. Das getrocknete und gespritze Pflanzenmaterial wird zum Beispiel in einer Bong, Wasserpfeife oder mit Joint-Papier konsumiert. Auch als Tee wird es manchmal verwendet. Andere Anwender verdampfen synthetische Cannabinoidprodukte in ihrer E-Zigarette.

Sind synthetische Cannabinoide legal? Was sagt das Gesetz?

Seit dem 22. Januar 2009 sind viele Chemische Wirkstoffe in den synthetischen Cannabinoiden illegal. Darunter fallen: JWH-018, CP 47, C6, C8, C9 und CP 47. Seit dem 26. November 2016 sind etwa 80-90% der Substanzen aus der Gruppe der synthetischen Cannabinoide in Deutschland illegal, da das Gesetz von 2009 nicht alle chemischen Strukturen abdeckt.

Fazit

Viele der Risiken von synthetischen Cannabinoiden und anderen illegalen Drogen entstehen durch Kontamination, Verfälschung, Substitution und inkonsistente Dosierungen. Die Produkte aus dem Markt zu verbannen ist sehr schwierig. Insbesondere, da sich die Hersteller immer wieder neue, noch nicht bekannte Zusammensetzungen einfallen lassen, die nicht unter das Verbot fallen.  

Wir raten jedem eindringlich davon ab synthetische Cannabinoide zu konsumieren und verweisen an dieser Stelle lieber auf den Kauf von CBD. Dieses ist harmlos und hat viele positive Eigenschaften ohne das typische “high” von THC. CBD kann beispielsweise gegen Schmerzen 1)Eva Martín-Sánchez et al., Systematic Review and Meta-analysis of Cannabis Treatment for Chronic Pain, 2009, Pain Medicine und gegen Angst 2)Shannon S, Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series, Perm J., 2019 helfen und entspannt ebenfalls – völlig legal und ohne Nebenwirkungen.

Ärzte, Lehrer und Eltern sollten Erwachsene und Schüler gleichermaßen über die Folgen, welche mit dem Konsum von synthetischen Cannbinoiden einhergehen, aufklären. Je mehr die Menschen darüber erfahren welche gefährlichen Folgen der Konsum der Substanzen haben kann, umso eher ist ein Rückgang zu verzeichnen.

Thomas Harmeier

Meine große Leidenschaft gilt der Cannabis-Pflanze. Ich selbst habe von den vielen positiven Effekten die Marihuana mit sich brigt bereits stark profitiert. Mir hat die Pflanze Lebensqualität gespendet und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. → Mehr über den Author



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